3D bevor es 3D gab

3D bevor es 3D gab

Stereoskopische Aufnahmen: frühe Technik zur Darstellung räumlicher Tiefe.

Auf dem oberen Bild siehst du kleine stereoskopische Glasplatten – historische Fotos, die jeweils zwei leicht unterschiedliche Bilder eines Motivs zeigen. Diese Doppelbilder wurden mit speziellen Kameras aufgenommen, die zwei Objektive im Abstand etwa der Augen hatten. Heute haben Chronistinnen und Chronisten immer wieder mit solchen Glasplatten zu tun.

Auf dem zweiten Bild schaut Petra durch einen Stereoskop‑Betrachter: Durch die optische Trennung werden die beiden Bilder je einem Auge zugeführt. Das Gehirn verschmilzt sie zu einem einzigen Bild mit räumlicher Tiefenwirkung.

Diese Technik machte im 19. Jahrhundert Furore und war eine der ersten Möglichkeiten, Fotos wirklich „dreidimensional“ zu erleben – lange bevor es digitales 3D gab.

Mehr dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Stereoskopie